Hallo zusammen,
ich habe eine Jura E60 von meiner Mutter mit einem etwas merkwürdigen Fehlerbild.
Laut meiner Mutter hat sich die Maschine beim Aufheizvorgang immer wieder abgeschaltet. Jedes Mal, wenn ich selbst bei ihr war und sie ausprobiert habe, lief sie allerdings problemlos.
Irgendwann ließ sie sich dann überhaupt nicht mehr einschalten. Da ich als alter Bastler neugierig war, habe ich sie mit dem Auto zu mir mitgenommen. Vielleicht haben die Vibrationen beim Transport etwas verändert – jedenfalls lief sie danach plötzlich wieder.
Dann hat sie ungefähr 2–3 Wochen funktioniert, jeden Tag morgens zwei Kaffee. Danach ließ sie sich wieder nicht einschalten. Nach einigen Tagen stromlos funktioniert sie jetzt plötzlich wieder.
Ich habe inzwischen die Platine angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass R44 etwas dunkel/verfärbt aussieht. Auch im Bereich von U3 und U4, auf denen MOC3062V439Q steht, sieht es für mich etwas dunkel bzw. angekokelt aus. Soweit ich weiß, sind die MOC3062 Optokoppler.
Zusätzlich habe ich die Brühgruppe schon einmal revidiert und die Dichtungen erneuert. Im Gehäuse war etwas Kaffeemehl verteilt. Hinten unten auf der Rückseite, unterhalb der Platine, habe ich ebenfalls etwas Kaffeemehl bzw. Rückstände gefunden. Deshalb frage ich mich, ob eventuell über längere Zeit Feuchtigkeit zusammen mit Kaffeemehl in den Bereich der Elektronik gelangt sein könnte.
Ich bin außerdem auf diesen Thread gestoßen:
https://www.kaffeestudio.de/forum/showth...p?tid=4007
Dort wird ein ähnliches Fehlerbild beschrieben und unter anderem die Spannungsversorgung bzw. mehrere Dioden auf der Platine als mögliche Ursache genannt.
Was meint ihr zu meiner Platine bzw. zum Bereich R44/U3/U4?
Könnte das die Ursache für das sporadische Abschalten beim Aufheizen sein?
Oder sieht die Verfärbung für euch noch normal nach jahrelanger Wärmebelastung aus?
Besonders komisch finde ich weiterhin, dass sie nach dem Transport plötzlich 2–3 Wochen funktioniert hat und nach einigen Tagen ohne Strom jetzt wieder läuft.
Fotos von der Platine habe ich angehängt. Wenn jemand die Schaltung dieser E60 kennt, wäre ich für Hinweise sehr dankbar, wo ich mit der Fehlersuche anfangen sollte.
Kann alles durchmessen bin aber Noob, Löten kein Thema.
Billiges Mikroskop mit Display hätte ich auch.
Danke im Voraus!
Lg
![[Bild: 20260821-155129.jpg]](https://i.postimg.cc/rzywMXsQ/20260821-155129.jpg)
ich habe eine Jura E60 von meiner Mutter mit einem etwas merkwürdigen Fehlerbild.
Laut meiner Mutter hat sich die Maschine beim Aufheizvorgang immer wieder abgeschaltet. Jedes Mal, wenn ich selbst bei ihr war und sie ausprobiert habe, lief sie allerdings problemlos.
Irgendwann ließ sie sich dann überhaupt nicht mehr einschalten. Da ich als alter Bastler neugierig war, habe ich sie mit dem Auto zu mir mitgenommen. Vielleicht haben die Vibrationen beim Transport etwas verändert – jedenfalls lief sie danach plötzlich wieder.
Dann hat sie ungefähr 2–3 Wochen funktioniert, jeden Tag morgens zwei Kaffee. Danach ließ sie sich wieder nicht einschalten. Nach einigen Tagen stromlos funktioniert sie jetzt plötzlich wieder.
Ich habe inzwischen die Platine angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass R44 etwas dunkel/verfärbt aussieht. Auch im Bereich von U3 und U4, auf denen MOC3062V439Q steht, sieht es für mich etwas dunkel bzw. angekokelt aus. Soweit ich weiß, sind die MOC3062 Optokoppler.
Zusätzlich habe ich die Brühgruppe schon einmal revidiert und die Dichtungen erneuert. Im Gehäuse war etwas Kaffeemehl verteilt. Hinten unten auf der Rückseite, unterhalb der Platine, habe ich ebenfalls etwas Kaffeemehl bzw. Rückstände gefunden. Deshalb frage ich mich, ob eventuell über längere Zeit Feuchtigkeit zusammen mit Kaffeemehl in den Bereich der Elektronik gelangt sein könnte.
Ich bin außerdem auf diesen Thread gestoßen:
https://www.kaffeestudio.de/forum/showth...p?tid=4007
Dort wird ein ähnliches Fehlerbild beschrieben und unter anderem die Spannungsversorgung bzw. mehrere Dioden auf der Platine als mögliche Ursache genannt.
Was meint ihr zu meiner Platine bzw. zum Bereich R44/U3/U4?
Könnte das die Ursache für das sporadische Abschalten beim Aufheizen sein?
Oder sieht die Verfärbung für euch noch normal nach jahrelanger Wärmebelastung aus?
Besonders komisch finde ich weiterhin, dass sie nach dem Transport plötzlich 2–3 Wochen funktioniert hat und nach einigen Tagen ohne Strom jetzt wieder läuft.
Fotos von der Platine habe ich angehängt. Wenn jemand die Schaltung dieser E60 kennt, wäre ich für Hinweise sehr dankbar, wo ich mit der Fehlersuche anfangen sollte.
Kann alles durchmessen bin aber Noob, Löten kein Thema.
Billiges Mikroskop mit Display hätte ich auch.
Danke im Voraus!
Lg
![[Bild: 20260821-155129.jpg]](https://i.postimg.cc/rzywMXsQ/20260821-155129.jpg)


