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Jura 9.3 Kaffeetasse voll mit Wasser
#1
Hallo
ich habe ein Problem mit meiner J.3 und komme nicht weiter.

Ursprünglicher Fehler war, dass kein Kaffee aus dem Kaffeeauslauf kam und alles in den Trester bzw. in die Auffangschale lief. Daraufhin habe ich die Brüheinheit revidiert und neu abgedichtet.
Beim zusammenbauen viel mir auf, dass die Schraube beim Drainageventil, um die Brüheinheit anzuschrauben nicht mehr richtig fasst.

Beim testen füllt sich jetzt die Kaffeetasse mit Wasser (der volle Bezug). Die Maschine mahlt und der gemahlene Kaffee (trocken, kein Puck) liegt auf der Auffangschale.

Was kann das sein?
Meine Vermutung ist das Drainageventil.

Gruß
Andreas
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#2
Hi,
ich tippe da eher auf einen Rückläufer der Brüheinheit. Da muss man dann die Sperrklinken erwärmen und nach außen biegen.
Schau mal von oben in den Pulverschacht, ob die Öffnung in die das Pulver gemahlen wird auch offen ist.
Wenn das Drainageventil defekt wäre, dann würde das Wasser in die Tropfschale laufen und nicht in die Tasse.
Tschüss...

Schlawi



Theorie: Man weiß wie es geht, aber es funktioniert nicht
Praxis : Es funktioniert, aber man weiß nicht wie
Theorie und Praxis vereint: Es funktioniert nicht und keiner weiß warum
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#3
Die Öffnung für das Pulver ist offen. Von oben sieht man den Kolben. 
Was meinst du mit Rückläufer? Die Tresterschaufel?
Gruß 
Andreas
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#4
Mit Rückläufer meine ich, das die Öffnung nicht immer auf ist.

Diese Laschen muss man dann erwärmen und nach außen biegen.
   

Du schreibst ja, das Wasser landet in der Tasse, und das Pulver trocken im Tresterbehälter.
Außer das du die Brüheinheit falsch zusammen gebaut hast fällt mir nur das ein.
Die untere Schraube, die du oben erwähnst würde ich dann gegen eine größere ersetzen. Manche nehmen auch ein Stück Kabelbinder, schieben es in das Loch und dann die Schraube wieder rein.
Tschüss...

Schlawi



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#5
Das probiere ich aus
Gruß 
Andreas
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#6
Ich versuche immer vor dem Zusammenbau der Brüheinheit das Getriebe in der Kurvenbahn von Hand zu bewegen. Wenn es sich an einer Stelle über die Sperrklinken zurückschieben lässt, biege ich sie nach.
Tschüss...

Schlawi



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#7
und moin erst mal !

Wenn das gemahlene Kaffeepulver trocken im Kaffeesatzbehälter  ( Tresterbehälter ) landet, heißt das, dass gar kein heißes Wasser in die Brühkammer gelangen konnte , weil es über das defekte Drainageventil in die Abtropfschale " umgeleitet " wurde. Die Fehlfunktion des Drainageventils beruht auf einer lockeren ( gerissenen ? ) weißen Kunststoffkappe auf dem Ventilstößel. Das Problem kann durch "Aufschlagen" einer Kappe aus Aluminium oder Messing auf den Stößel gelöst werden. Die Länge Stößel + Kappe muss genau 53 mm betragen. Dazu gibt es im Internet Anleitungen. Das ganze läuft nicht immer einheitlich ab ( mit dem trockenen Kaffeepulver ), mal funktioniert es, mal nicht. Das ist manchmal wie ein Wackelkontakt.

Gruß
Wolfgang
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#8
Hallo zusammen,

vielen Dank für euren support.
Ich habe die Brüheinheit nochmals auseinander gebaut. Die Laschen waren i.O. und haben blockiert.
Von einem Freund, der die gleiche Maschine hat, habe ich das Drainageventil getauscht. 
Jetzt funktioniert es wieder.

Allerdings schmeckt der Kaffee sehr lahm. In einem Glas ist er mehr braun als schwarz, die Crema ist top. Der Kaffee Puck ist wässrig und das gemahlene sieht sehr grob aus, obwohl ich das Mahlwerk auf der feinsten Stufe habe.
Muss ich das Mahlwerk tauschen?

Gruß
Andreas
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#9
und moin noch mal !

Wenn der Kaffee sehr dünn ist bei Einstellung extra stark ( in Hamburg sagt man Plörre in Berlin Lorke ) kann man davon ausgehen, dass die " Mahlsteine " verschlissen sind, d.h. die stumpfen Mahlsteine produzieren nicht mehr genug Kaffeepulver. In einem solchen Fall sollte das Mahlwerk getauscht werden.

Gruß
Wolfgang
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#10
Ja bei uns im Süden sagt man labbrig.

Hab ich befürchtet. 
Danke
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#11
Das Fehlerbild passt dann aber nicht zu deinem Eingangspost. Da hast du geschrieben, das komplette Wasser landet in der Tasse und das Pulver trocken im Tresterbehälter.
Tschüss...

Schlawi



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#12
Ja das ist auch richtig 

Der erste Fehler war das das Wasser in die Auffangschale lief. Darauf habe ich die Brüheinheit revidiert.
Dann lief das reine Wasser vollständig in die Tasse und der gemahlene Kaffee lag auf der Auffangschale.

Mmh ...

LG
Andreas
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